Sie sind Katzenhaarallergiker
und wollen als Katzenliebhaber nicht
auf eine Katze verzichten.

Apollon

Erfahren Sie mehr über Auslöser, Symptome
und Therapie der Katzenhaarallergie.

Rund 10 Prozent der Bevölkerung in Deutschland betrifft die Katzenallergie
und andere Tierallergien. Wenn eine Katzenallergie diagnostiziert wird,
dann fragen sich viele Katzenliebhaber: Kann ich trotz Allergie eine Katze zu mir nehmen?

Zwangsläufig müssen Allergiker nicht auf eine Katze verzichten. Damit dies
aber funktioniert, sollten Sie wissen, auf was Sie genau allergisch reagieren
und wie sie eventuell die Allergie eindämmen können.

Auslöser einer Katzenallergie

Die Katzenallergie wird nicht durch Katzenhaare ausgelöst, dieser
Meinung sind sehr viele. Nein, die Allergie wird durch das Katzenallergen „Fel d 1“
ausgelöst. Dieses Protein „Fel d 1“ ist für die allergische Reaktion verantwortlich.
Das Protein komm im Speichel, den Talgdrüsen, der Tränenflüssigkeit und
im Urin der Katze vor.

Putzt sich die Katze, so verteilt sie ihren Speichel und damit auch das Allergen
„Fel d 1“ auf ihrem Fell. Verliert die Katze ihre Haare, so verteilt sie Haare in
der ganzen Wohnung. Also kann es passieren, dass ein Katzenallergiker Symptome
zeigt, ohne das er Kontakt zur Katze hatte. Teilweise reicht es schon aus, wenn
zuvor die Katze im selben Raum gewesen ist.

Ein Leben lang kann eine Katzenallergie bestehen bleiben. Häufig wird aber
beobachtet, dass im Säuglings- oder Kindesalter bestehenden Allergien,
später abschwächen oder sogar ganz verschwinden.

Wie äußert sich eine Katzenallergie

Eine Katzenallergie zeigt die Symptome direkt nach dem Kontakt
mit der Katze. Manche zeigen auch bereits beim Betreten eines Raumes,
in dem zuvor eine Katze gewesen ist, Symptome.

Anzeichen dafür sind:
- Atemnot
- Schnupfen
- Husten
- Juckreiz
- Tränende Augen

Die Heftigkeit der Reaktion hängt auch davon ab, mit wie vielen Allergenen
sie konfrontiert werden. Je mehr Allergene vorhanden sind, desto heftiger
ist die allergische Reaktion. Schleichend kann sich diese Allergie auch entwickeln
und plötzlich eine heftige allergische Reaktion verursachen.
Auch Menschen, die bereits seit Jahren Katzen halten, kann es treffen
und plötzlich auf Tiere allergisch reagieren. Es kann jeden Treffen.

Tipps für die Hygiene

Reagiert ihr Körper auf bestimmte Allergene, so müssen sie diesen
Allergenen weitestgehend aus der Wohnung bekommen.
Hier ein paar Hygiene – Tipps:

- Halten sie ihr Schlafzimmer strikt katzenfrei
- Reinigen sie ihre Wohnräume mit einem speziellen Allergiker – Staubsauger.
- Waschen sie sich nach jedem Kontakt mit der Katze gründlich die Hände
- Verzichten sie auf Staubfänger wie z. B. Zierkissen oder Plüschtiere
- Verpacken sie Matratzen und Kissen in Plastikfolie
- Bürsten sie ihre Katze regelmäßig und wischen sie ihr Fell mit einem
feuchten Lappen ab
- Verlegen sie die Schlaf- und Ruhestätte der Katze an einen Platz,
mit dem sie nicht so häufig in Berührung kommen.
- Lüften sie mehrmals täglich
- Benutzen sie einen Luftreiniger für Allergiker.
- Reinigen sie Böden und Wände regelmäßig mit einem feuchten Lappen
- Verzichten sie auf opulente Wohnungseinrichtung, um Staub zu vermeiden

Um die Katzenallergie medikamentös oder homöopathisch zu behandeln,
sprechen sie unbedingt mit einem Arzt. Es gibt mittlerweile auch weitere
Behandlungsmethoden bei einer Allergie gegen Katzen.
Reagieren sie trotz der Hygiene – Maßnahmen und Behandlungen
sehr stark allergisch auf Katzen (Atemnot, starker Husten), so bleiben
sie realistisch und überlegen sich gut, ob sie die Katze weiterhin halten können.
Wollen sie sich erstmals eine Katze anschaffen, sollten sie womöglich besser
verzichten. Unumgänglich ist die Absprache mit einem Arzt.

Katzenallergie loswerden

Die Hyposensibilisierung (oder Immuntherapie) ist eine Therapieform,
um die Katzenallergie loszuwerden. Es ist keine garantierte Behandlung,
die zum Erfolg führt. Sie ist sehr langwierig und es können Nebenwirkungen
auftreten. Derzeit ist sie die einzige Option, die Katzenallergie zu heilen.

Wie die Hyposensibilisierung funktioniert:
Es wird über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ein Allergenextrakt
in die Fettschicht des Oberarms injiziert. Diese Dosis wird zu Beginn
wöchentlich erhöht, damit sich das Immunsystem an das Allergen gewöhnen
kann. Die allergische Reaktion soll so ausbleiben, auch wenn die Allergie
noch vorhanden ist.

Sie kann aber auch gefährlich sein. Mitunter von schwerwiegenden Neben-
wirkungen begleitet wie
- Asthmaanfälle
- Atemnot
- Schluck- und Sprechbeschwerden
- Übelkeit und Erbrechen
- Durchfall

Bei der Immuntherapie treten häufig schwere, zum Teil lebensbedrohliche
Komplikationen auf. Daher sollten sie sich wohl überlegen, ob sie die
Hyposensibilisierung tatsächlich in Betracht ziehen. Beraten sie sich
dazu ausführlich mit einem Allergologen.

Geeignete Katzen für Allergiker

Verschiedene Studien von Toxikologen haben sich mit
der Katze beschäftigt. Die Studienergebnisse zeigen,
welche Katzen besonders viele Allergene freisetzen:

- Kater haben einen höheren Allergengehalt als weibliche Katzen
- Nach der Kastration des Katers sinkt der Allergengehalt stark ab
- Nach der Kastration der Katze sinkt der Allergengehalt nicht
in einem solchen Maße
- Es gibt keine Katzen ohne Allergene
- Der Gehalt der Allergene ist nicht rassespezifisch
- Bisher als Allergikerkatzen bekannte Rassen wie Devon Rex,
Cornish Rex, Sphynx und Sibirische Langhaar setzen nicht
weniger Allergene frei als andere Rassen.
- Katzen der gleichen Rasse produzieren Allergene unterschiedlich
stark, große Unterschiede gibt es bei der Europäisch Kurzhaar.

Fazit:
Pauschal kann nicht gesagt werden, welche Katze sich für Allergiker eignen.
Selbst haarlose Rassen wie die Sphynx setzen Allergene frei.
Ob sie allergisch auf eine bestimmte Katze reagieren, können sie nur heraus-
finden, indem sie etwas Zeit mit der Katze ihrer Wahl verbringen.
Bleibt eine allergische Reaktion aus, haben sie die richtige Katze gefunden.

Impfung gegen Katzenallergie

Seit ein paar Jahren sind Schweizer Forscher an einer Impfung gegen
Katzenallergie und andere Tierallergien dran. Allerdings wird dabei die
Katze und nicht der Mensch geimpft.

Der Impfstoff „HypoCat“ soll das Protein „Fel d 1“ verändern, das für die
allergische Reaktionen verantwortlich ist. Theoretisch wird dieses Protein
dann für die Allergiker harmlos.

Über 50 Katzen wurden in einer Studie von Forschern den Impfstoff „HypoCat“
verabreicht. Das Protein „Fel d 1“ hat sich tatsächlich bei den Katze verändert
und sie verursachten weniger starke allergische Reaktionen als vor der Impfung.
Starke Nebenwirkungen zeigten sich auch nicht.

Der Impfstoff soll voraussichtlich im Jahr 2022 zugelassen werden.

Gut überdenken

Die Lösungen für eine Katzenallergie sollte man gut überdenken.
Hygiene – Tipps, eine Hyposensibilisierung, für Allergiker geeignete Katzen
und sogar ein neuer Impfstoff: All das kann dabei helfen, die Katzenallergie
loszuwerden. Doch Vorsicht: Reagieren sie sehr stark allergisch auf Katzen,
ist es oft leider die einzige Möglichkeit, auf eine Katze zu verzichten.

Außerdem kann ein anfangs harmloser Juckreiz zu einer ernsthaften
Krankheit werden. Viele Allergologen warnen: Eine Katzenallergie geht
später häufig in Asthma über und kann dann auch lebensbedrohlich werden.

Sie können immer versuchen, mit den richtigen Maßnahmen und in Absprache
eines Allergologen die allergischen Reaktionen abzuschwächen.
Trotzdem sollte sie abwägen, ob sie das gesundheitliche Risiko auf sich
nehmen wollen. Wichtig ist, dass in jedem Fall die beste Lösung für
Katze und Halter gefunden wird.

Warum trägt die Katzenmutter
die Kitten an andere Plätze?

Mutter mit Nachwuchs
Wenn Kätzchen geboren werden, macht sich die Katze viele Sorgen.
Schließlich weiß jede Katzenmutter, wie Babys Nahrung und Wärme
sowie deren Schutz brauchen. So fangen einige unerfahrene Katzen
an, ihre Kätzchen zu schleppen.

Die Besitzer und die Katzen selbst haben jedoch oft unterschiedliche
Vorstellungen von der Sicherheit und dem Komfort von Kätzchen.

Die Besitzer versuchen, den Platz für die Katze mit Kätzchen
komfortabler und warmer zu machen, kaufen Körbe, Laufgitter,
statten mit Kisten aus, während die Katze selbstständig entscheidet,
wo es für sie am besten ist.

Auf der Suche nach einem geeigneten Platz beginnt das Weibchen,
die Kätzchen zu tragen und klammert sich mit den Zähnen an das Gebiss.
Darüber hinaus gibt es Katzen, die sich übermäßig um ihren Nachwuchs
kümmern, also nicht an einem Ort aufhören und ständig Kätzchen
schleppen und immer neue Orte finden.

1. Die Katze ist mit dem Ort nicht zufrieden. Manchmal entspricht
der von den Besitzern gewählte Standort nicht dem Komfort-
und Schutzbedürfnis der Katze. Dies kann mehrere Gründe
haben: der Ort ist sehr heiß; der Ort ist sehr kalt; es gibt zu
viele Leute um diesen Ort; zu heller Ort.

2. Unerfahrenheit einer Katze in der Mutterschaft. Zufälligerweise
beginnt eine junge Katzenmutter, die nicht versteht, warum die
Kätzchen quietschen und nicht wissen, was sie tun soll, sie zu zerren.

3. Eklampsie
Dies ist eine sehr ernste Erkrankung, die bei Katzen in den ersten
Wochen nach der Geburt auftreten kann. Eklampsie bei Katzen
kann verursacht werden durch: Mangel oder umgekehrt
überschüssiges Kalzium; schlechte Ernährung während der
Schwangerschaft; Stoffwechselkrankheit. Während einer Krankheit
zeigen Katzen Nervosität, Aggressivität und schweres Atmen.
Außerdem fängt sie an, ständig Kätzchen zu greifen und von Ort
zu Ort zu tragen. Wenn Symptome einer Eklampsie festgestellt
werden, kann die dringende Notwendigkeit, einen Tierarzt
aufzusuchen, das Ignorieren der Krankheit zum Tod der Katze führen.

4. Die Besonderheit der Rasse. Das Ziehen von Kätzchen kann auch
von der Rasse der Katze abhängen. Einige Rassen haben einen Instinkt,
ihre Nachkommen vor Raubtieren zu schützen. Zum Beispiel tragen
Bengalkatzen, sowie Waldkatzenrassen neigen die Kätzchen an
abgelegenem Ort zu verstecken. Damit stoßen sie die Raubtiere aus
der Bahn. Das ist der Uhrinstinkt der Katze.

Manchmal kann das ständige Schleppen von Kätzchen schwerwiegende
Folgen haben. Es stellt sich also die Frage: Welche Probleme können
auftreten, wenn eine Katze Kätzchen schleppt?

Wenn die Katze aus großer Höhe springt oder über eine hohe Kiste
klettert, kann die Katze das Kätzchen fallen lassen und ihm schaden.
Wenn die Katze das Baby am Widerrist hält, kann sie die Zähne
zusammenbeißen und es verletzen. Deshalb ist es unmöglich, einer
Katze Kätzchen mit Gewalt zu entreißen.

Es kommt vor, dass eine Katze Kätzchen an verschiedenen Orten
versteckt und dann genau vergisst, wo sie jedes Kätzchen versteckt hat.
Dies kann zum Tod eines Babys führen, insbesondere eines
Neugeborenen, sehr klein.

Nachdem Sie die Gründe und die schlimmen Folgen des Tragens
von Kätzchen durch eine Katze untersucht haben, können Sie sich
der Frage zuwenden, was zu tun ist, damit der für die Kinder
gewählte Ort für die Katze angenehm ist und ihr Wärme- und
Schutzbedürfnis erfüllt.

Mit anderen Worten, was tun, wenn die Katze ständig Kätzchen
trägt. Auch während der Schwangerschaft müssen Katzen
mehrere abgelegene Plätze finden und vorbereiten, damit die
Katze selbstständig den für sie bequemsten Platz auswählt.
Das Einzäunen von Bereichen im Haus, von denen Sie glauben,
dass sie die Sicherheit der Katze und ihrer Kätzchen gefährden
könnten. Außerdem sollte der gewählte Ort nicht laut und
überfüllt sein.

Auch akzeptiert die Katze keinen zu heißen oder zu kalten Ort.
So etwas könnte für eine Katze mit Kätzchen ein bequemer
Platz sein. Und dann - wenn es ihr gefällt. So etwas könnte für
eine Katze mit Kätzchen ein bequemer Platz sein.
Und dann - wenn es ihr gefällt. Ein idealer Ort für eine Katze
und ihre neugeborenen Kätzchen mit warmem Boden, mäßiger
Beleuchtung (vorzugsweise gedämpft) und ohne zusätzliche Möbel.

Auf keinen Fall sollten Sie Kätzchen gewaltsam nehmen und sie
Ihrer Meinung nach an einen geeigneteren Ort schleppen.
Dies kann sich nachteilig auf die Psyche einer Katze auswirken,
die nach der Geburt gestresst ist.

Schließlich sei daran erinnert, dass der Prozess der Natur nicht
beeinträchtigt werden muss - die Katze selbst weiß, wie man sich
um Kätzchen kümmert. Deshalb ist Ruhe der beste Weg, um sie
von solch schwierigen Aufgaben rund um die Kinder zu entlasten.

Der einzige Grund, warum Sie eingreifen müssen, ist natürlich,
wenn Ihre Katze krank ist, wenn Sie Hilfe benötigen.

Etwas stimmt mit einem Kätzchen nicht…
Wenn eine Katze dasselbe Kätzchen aus dem Nest wegträgt,
kann es mögliche Gründe sein:

- das Kätzchen ist krank und die Mutter sucht nach einem
geeigneteren Platz für ihn; - das Kätzchen quietscht laut,
was aus Sicht der Katze gefährlich ist, denn können Raubtiere
ins Nest locken.

Was zu tun?
Im ersten Fall das Kätzchen untersuchen, eventuell dem
Tierarzt zeigen, um Krankheiten auszuschließen. Zeigen Sie das
Baby gegebenenfalls dem Tierarzt. Stellen Sie im zweiten Fall
sicher, dass das Kätzchen satt ist.

Gut ernährte gesunde Kätzchen sind ruhig und schlafen.
Wenn ja, füttert die Katzenmutter das Baby und kehrt zum Nest
wieder zurück.

Ein weiterer Grund ist die große Aufmerksamkeit der
Katzenbesitzer auf ihren Zustand und den kleinen Kätzchen.
So sehr die Katze Ihnen auch vertraut, in der Wochenbettzeit
hat sie ein erhöhtes Gefahrengefühl. Die Katze macht sich einfach
Sorgen, wenn der Besitzer ihrem Nest übermäßige Aufmerksamkeit
schenkt. Der Besitzer kümmert sich um die Kätzchen, überprüft
ständig ihren Zustand. Und die Katze hört auf, ihr Tierheim für
sicher zu halten. Infolgedessen beginnt sie, die Kätzchen an einen
ihrer Meinung nach sichereren Ort zu bringen - unter dem Schrank,
unter dem Bett, in jeder abgelegenen Ecke.

Meine ersten Fehler waren nur, weil ich mir Sorgen um die Kätzchen
machte und die Situation ständig überwachte.
Ich habe die Kätzchen überprüft, gezählt und fälschlicherweise geglaubte,
dass, wenn die Katze keine Aggression gegenüber mir zeigt,
alles in Ordnung ist.

Aber sie hat einfach nicht mit mir gestritten, sondern versucht,
die Kätzchen an einen ruhigeren Ort zu schleppen.

Was nun in solcher Situation wichtig ist?
Weniger störende Momente für die Mutterkatze.

Wenn Sie Kätzchen an einen anderen Ort geschleppt haben, stellen
Sie dort eine Kiste oder Korb mit einer Decke auf.

Bewahren Sie die Ruhe, weil das Muttertier und die Kitten völlig
sicher sind.

Katzen im Winter

Henry

Einige Veränderungen bringt der Winter für eine Katze mit sich.
Hier ein paar Fragen und Antworten.

1. Frieren Katzen im Winter?

Ja, Katzen können auch frieren. Je nach Rasse und Individuum,
können sie bis zu minus 20 Grad aushalten. Geschützt werden
die Katzen durch ein dichtes Winterfell und durch Binde- und
Fettgeweben an den Pfoten.

Bei eisigen Temperaturen oder wenn sie sehr nass wird,
friert jede Katze im Winter. Lebensrettend kann sein, eine
Unterkühlung bei der Katze frühzeitig zu erkennen.

Kitten die unter sechs Monate alt sind, dürfen niemals in
den Schnee. Bei den Kitten fehlt noch die wasserabweisende
Isolierung und die wärmende Unterwolle.

2. Können sich Katzen erkälten?

Ja, sie können auch eine Erkältung bekommen.
Meist sind Zugluft, Viren oder Bakterien der Auslöser für eine
Erkältung. Symptome einer Erkältung sollten sie unbedingt erkennen.
Bei einer Erkältung sollten die Katzen nicht nach draußen und sollten
tierärztlich untersucht werden.

Vorsicht: Sie können sich bei Ihrer erkälteten Katze anstecken.
Wenn sie Erkältungs-Symptome zeigt, dann halten sie lieber
etwas Abstand.
Kitten

3. Sollten Katzen im Winter weniger Freilauf bekommen?

Nein, muss nicht sein. Sie kommen normalerweise gut mit Kälte
klar, sofern sie ausreichend Möglichkeiten haben, sich ab und zu
aufzuwärmen. Der Vierbeiner weiß am besten, ob sie lieber zu
Hause bleiben oder raus wollen. Zwingen sie die Katze nicht,
in die Kälte zu gehen.

4. Wie heizen und lüften Katzenhalter im Winter richtig?

Schuppen im Fell entstehen, wenn viel geheizt wird und die Luft
sehr trocken ist. Um die Durchblutung der Haut anzuregen, ist
es besser, wenn sie die Katze im Winter öfters bürsten.
Pflanzliches Öl im Futter kann auch helfen.

Ausreichend Luftfeuchtigkeit während der Heiz-Periode
ist ratsam. Feuchte Handtücher oder verteilte Wasserschalen
helfen dabei. Öffnen sie alle zwei Stunden das Fenster komplett.
Bitte niemals das Fenster kippen – hier besteht höchste Verletzungs-
gefahr für ihre Katze.

5. Dürfen Katzen im Winter draußen übernachten?

Ja, auch bei Temperaturen unter null. Ein warmes
Plätzchen sollten sie trotzdem einrichten, damit sie
einen warmen Rückzugsort hat, falls sie nicht in die
Wohnung gehen will.

Eine kuschelige Decke oder Stroh in einer kleinen
Wärmehütte, bietet der Katze ein ausreichender
Kälteschutz in eisigen Nächten.
Henry

6. Schlafen Katzen im Winter mehr?

Ja, die Katzen zeigen die Wintermüdigkeit.
Normal hat eine Katze ein Schlafbedürfnis von bis zu
16 Stunden pro Tag. Im Winter können es auch 22
Stunden sein.

Sie können mit spannenden Spiel-Ideen ihre Katze
zur mehr Bewegung anregen, damit die Muskeln nicht
abbauen und die Fettschicht sich nicht zulegt.

7. Ist es gefährlich, wenn die Katze Schnee frisst?

Nein. Allerdings wenn die Katze zu viel Schnee frisst,
dann kann es zu einer schmerzhaften Magenschleimhaut-
entzündung (Gastritis) kommen.
Streusalz auf dem Schnee kann auch für die Katze gefährlich
werden. Sie können auch Streusalz bei der Körperpflege zu
sich nehmen, die Folgen können Erbrechen und Durchfall sein.

8. Bekommen auch reine Wohnungskatzen Winterfell?

Ja, aber nicht in vollem Umfang. Fellwechsel und –bildung
fallen bei Wohnungskatzen nicht stark aus, da ihre Umgebung
stets warm ist. Im Gegensatz zu den Freigängern haaren sie
das ganze Jahr über. Die Freigänger-Katzen passen sich den
Temperaturen an, damit sie im Winter nicht friert und im
Sommer nicht schwitzt.
Clematis

9. Darf das Katzenfell im Winter geschnitten werden?

Langhaar-Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben,
darf das Fell etwas gekürzt werden. Wird zu viel Fell entfernt,
friert die Katze. Auf die Schur bei Freigängern sollte im Winter
komplett verzichtet werden.

Einige Katzenrassen besitzen auch „Schneeschuhe“, also Fellbüschel
zwischen den Zehen, diese verhindern das Einsinken im Pulverschnee.
Dazu gehören die Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Sibirer.

10. Können sich Katzen im Schnee orientieren?

Ja, besonders dann wenn auch sehr viel Schnee liegt.
Ihnen helfen bekannte Häuser, Bäume oder vertraute Geräusche.
Durch den Schnee nimmt die Katze auch weiterhin Harn-Markierungen
wahr. Ist der Schnee nicht zu hoch, können sie sich auch leise
fortbewegen und erfolgreich jagen. Sofern noch genug Beutetiere
in der Nähe sind, die keinen Winterschlaf halten.

11. Können Katzen im Winter einen Sonnenbrand kriegen?

Ja tatsächlich. Einen Sonnenbrand kann der reflektierende Schnee
verursachen. Besonders Katzen mit heller Fellfarbe, hellen Ohren
und Nasenrücken sind betroffen.

Die häufigste Ursache für Hautkrebs bei Katzen ist der
Sonnenbrand. Mit einem katzengerechten Sonnenschutzmittel
mit hohem UV-Schutz, kann ihre Katze vor einem Sonnenbrand
bewahren.
Henry

12. Müssen Katzen nach dem Freigang aufgewärmt werden?

Ja. Mit lauwarmem Wasser sollten die Pfoten ihrer Katze
von Salzresten befreit werden. Strapazierte Katzenpfoten
können sie mit Vaseline oder Melkfett pflegen.

Insofern ihre Katze das zulässt, können sie sie mit einem weichen
Handtuch beim Abtrocken unterstützen. Ist aber kein Muss – das
schafft ihre Katze auch allein.
Sie sehen, im Winter laufen viele Dinge einfach anders als in den
anderen Jahreszeiten. Gewappnet für eisige Temperaturen sind
sie und ihre Katze, wenn sie diese Tipps berücksichtigen.

Erbrechen bei Katzen:
Ursachen und Maßnahmen

Kitten
Eine natürliche Schutzreaktion des Körpers der Katze ist
das Erbrechen. Hier ein paar Hinweise, wann Katzen erbrechen,
wie sie erkennen, ob eine Erkrankung vorliegt
und wann der Tierarzt nötig ist.

Ärgerlich ist es manchmal für den Besitzer, doch für die Katze
ist es überlebenswichtig. Zu den Schutzreaktionen von Katzen
gehört mit Husten und Niesen, auch das Erbrechen.
Hier wehrt sich der Organismus gegen Schadstoffe oder Krankheitserreger.

Nicht medikamentös unterdrückt werden sollte dieser Schutzreflex
nur in wenigen Ausnahmen. Das erbrechen ist erst einmal völlig normal.
Wenn sie aber dringend zum Tierarzt muss, erfahren sie hier.

In diesen Fällen ist Erbrechen bei der Katze harmlos

Harmlos ist gelegentlich das Hervorwürgen von ein paar Haaren
und etwas feuchtem „Bäääh“. Das Nötige hat die Katze damit getan,
damit es ihr wieder besser geht. Regelmäßig erbrechen die Katzen
die verschluckten Haare im Fellwechsel.

Einmaliges Erbrechen nach dem Genuss von Katzengras oder einer
etwas üppigen Mahlzeit ist kein ernst zu nehmendes Symptom.
Häufig steckt hinter dem Unwohlsein auch ein gewöhnlicher
Wurmbefall dahinter. Mit einer Wurmkur können sie dafür sorgen,
dass es ihr besser geht.

Wenn die Katze so erbricht, muss sie sofort zum Tierarzt

Erbrechen kann auch ein Symptom für eine schwere Erkrankung,
sogar für einen lebensbedrohlichen Notfall sein. Zügig zum Tierarzt
sollte sie, wenn

- es zu begleitenden Symptomen kommt.
- die Katze kein Futter bei sich behalten kann.
- die Katze mehrmals hintereinander erbricht.
- das Erbrochene verfärbt ist oder übel riecht.

Riecht das Erbrochene nach Fäkalien oder ist dunkel gefärbt,
handelt es sich eventuell um ein Darmverschluss, der sehr
schnell operiert werden muss. Erbricht die Katze mehrmals
hintereinander, sollte der Tierarzt auch sofort besucht werden.
Es könnte eine schwere Infektion oder eine Vergiftung
dahinter stecken.

Wenn sie sich mehrmals in der Woche oder am Tag übergibt,
ist eine Untersuchung zwingend.

Alarmzeichen beim Erbrechen richtig bewerten

Für die Schwere eines Falles beim Erbrechen sind
auch die begleitenden Symptome entscheidend.
Die aufgeführten Begleiterscheinungen machen einen
sofortigen Besuch beim Tierarzt notwendig:

- Teilnahmslosigkeit oder Bewusstseinstrübung
- glasige Augen
- zunehmende Entkräftung
- Schmerzen (z. B. beim Hochheben)
- Austrocknung (erkennt man daran, dass eine Hautfalte,
  die man mit zwei Finger zieht, nicht sofort wieder verstreicht)
- Fieber

Bei diesen schwerwiegenden Fällen nehmen sie etwas von
dem Erbrochenen mit zum Tierarzt. Die Diagnose kann durch
eine Analyse der Probe erheblich beschleunigt werden und
so eventuell das Leben der Katze retten.

Bei vielen chronischen Erkrankungen sind die Symptome meist
weniger deutlich, bzw. entwickeln sich diese Krankheiten so langsam,
dass man sich an die schwachen Signale zu Beginn gewöhnt
und eine Verschlechterung gar nicht mehr richtig wahrnimmt.

Der Magen ist nicht immer Ursache für Erbrechen

Bei vielen schleichend verlaufenden Krankheiten erbrechen
Katzen nicht ständig, sondern immer mal wieder in regelmäßigen,
aber auch unregelmäßigen Abständen.
Daher ist es wichtig, bei einem Symptom wie Erbrechen
auch auf andere Veränderungen des Gesundheitszustandes
der Katze zu achten:

- Bewegt sie sich sicher und elegant, oder hat sich ihr Gang verändert?
- Ist sie nervös oder ungewöhnlich ruhig?
- Wie sieht ihr Stuhlgang aus?
- Trinkt sie viel?
- Schläft sie mehr als sonst?

Jedes Detail hilft dem Tierarzt bei der Suche nach der
Ursache für das Unwohlsein der Katze. Denn nicht nur
Störungen des Magen-Darm-Traktes verursachen Erbrechen,
auch Stoffwechselstörungen, Nierenleiden, Fieber, Infektionen,
Gehirnkrankheiten oder –verletzungen und unzählige andere
ernste und weniger ernsthafte Erkrankungen können hinter
dem Symptom Erbrechen stecken.
Und nur, wenn die Ursache zweifelsfrei aufgedeckt ist,
kann eine Therapie dauerhaft helfen.
Xiomi

Das hilft, wenn die Katze erbricht

Handelt es sich um unkompliziertes Erbrechen einer sonst
gesunden Katzen, muss nicht gleich der Tierarzt aufgesucht
werden. Hat das Tier einmalig erbrochen und ist das nicht
aufgrund verschluckter Haare passiert, hat sich ihre Katze
vermutlich einfach den Magen verdorben. Nach einer
halben Stunde sollte sie spätestens wieder putzmunter
und vergnügt sein. Meist hat sie dann schon wieder Hunger
und bettelt nach Futter.

Hat die Katze erbrochen, so sollten sie ihr erst einmal nur
kleine Portionen Nassfutter geben. So erholt sich die
gereizte Magenschleimhaut. Oder sie bieten ihrer Katze
eine Magen schonende Kost an.

Neben Hühnchenfilet in leicht gesalzener Brühe, gibt es auch
fertige Magenschonkost beim Tierarzt. Über eine Infusion
mit allen wichtigen Nährstoffen, kann der Tierarzt sie in
schweren Fällen versorgen.

Erbricht die Katze nicht erneut und verträgt die Schonkost,
so können sie wieder ganz normal füttern.

Diät nach Erbrechen ist gefährlich für Katzen

Niemals sollte auf eine Radikaldiät ohne tierärztliche Anweisung
gesetzt werden. Jungtiere, chronisch kranke, übergewichtige oder
sehr alte Katzen dürfen nicht lange hungern.
Die Energiereserven bei jungen und kranken Katze sind zu klein,
um auf Nahrung verzichten zu können. Bei den übergewichtigen
und sehr alten Katzen besteht die Gefahr
der hepatischen Lipidose – einer lebensgefährlichen
Störung des Fettstoffwechsels.
Denken Sie daran:
Kann die Katze kein Futter bei sich behalten oder
zeigt sie Begleitsymptome, muss sie dringend zum
Tierarzt. Nur, wenn sie sonst einen fitten Eindruck
macht und sich einmalig übergeben hat,
reicht eine Schonkost aus.
Kitten